Expertin für Hochbegabung: Ich kenne beide Seiten – als Mutter und Beraterin.

Bevor ich Expertin für Hochbegabung wurde, war ich jahrelang vor allem eines: eine Mutter auf der Suche nach Antworten.
Mein mittlerer Sohn verweigerte im 7. Schuljahr komplett die Schule. Nicht gelegentlich – sondern so, dass wir morgens zu Hause standen und ich nicht mehr wusste, ob ich ihn in die Schule hinbitten, tragen oder einfach zu Hause bleiben sollte. Ich hatte mit Lehrern gesprochen, mit dem Schulpsychologischen Dienst, mit der Schulaufsichtsbehörde, der Hochbegabtenförderung des Kultusministeriums, mit Ärzten und Psychologen. Jeder hatte eine Meinung. Aber keine davon passte wirklich 100 Prozent zu dem Kind, das ich zu Hause erlebte.
Was mir damals fehlte, war jemand, der nicht nur auf das Symptom schaut – sondern auf die Mechanismen dahinter. Jemand, der mir erklärt, was in diesem Kind gerade wirklich passiert. Und der mir hilft, das für die Schule so zu übersetzen, dass sie es verstehen können. Und vor allem, wie ich in konkreten Situationen zu Hause unterstützen kann.
Diesen Menschen habe ich nicht gefunden. Ich habe angefangen, es selbst zu werden.
Mein Weg als Expertin für Hochbegabung: Was ich mitbringe
- Zertifizierte Bega-PSI Diagnostikerin (nach Prof. Dr. Julius Kuhl / Andrea Kuhl Stiftung)
- Ausgebildete Lerntherapeutin beim IFLW
- Begabungspsychologische Beraterin in Ausbildung
- Verwaltungsfachlicher Hintergrund – hilfreich für alles, was Behörden, Schulsystem und Anträge betrifft
- Mutter von drei höchstbegabten Kindern mit eigener Erfahrung in Schulverweigerung und Underachievement, sowie vermuteten Mehrfachdiagnosen.
Wie ich arbeite
Ich biete keine Schritt-für-Schritt-Programme an, die für alle passen. Denn was bei hochbegabten oder neurodivergenten Kindern gebraucht wird, ist genau das Gegenteil davon: echtes Hinschauen und individuelle und praxisorientierte Lösungen.
Mein Ausgangspunkt ist immer die Frage: Was passiert bei euch gerade wirklich – und warum? Erst wenn wir das verstehen, entstehen Strategien, die auch im echten Alltag tragen.
Das bedeutet manchmal, dass wir zuerst eine Weile sortieren müssen, bevor wir in die Umsetzung gehen. Und manchmal bedeutet es, dass die erste wichtige Erkenntnis schon im zu Anfang entsteht.
Was ich nicht tue
Ich sage dir nicht, was du hören möchtest, wenn ich etwas anderes für sinnvoll halte. Ich verkaufe keine Hoffnung auf schnelle Lösungen. Und ich behandle keine Diagnosen – dafür gibt es andere Stellen.
Was ich tue: Ich gebe dir Orientierung. Fundierte, ehrliche Orientierung und ganz konkrete nächste Schritte– damit du wieder Handlungsfähigkeit hast.
